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Häufige Fragen

Fragen, die uns immer wieder erreichen.

Wie eine Kamera ohne Linse funktioniert, wie lange du belichten musst, warum der Raum zum Entwickeln wirklich dunkel sein muss, was der Versand dauert und was passiert, wenn du die Kamera zurückschickst. Über die Filter kommst du schneller zu deinem Thema.

Häufige Fragen

Eine Kamera ohne Linse. Statt Glas bündelt ein winziges Loch von 0,3 mm das Licht auf das Fotopapier. Das ist die älteste Form der Fotografie. Sie braucht nur Licht, Zeit und Geduld. Kein Strom, keine Elektronik, nichts, das kaputtgehen kann.

Ab vier Sekunden, je nach Licht. Draußen in der Sonne geht es schnell, drinnen oder in der Dämmerung dauert es länger, und bei sehr wenig Licht können es Stunden werden. Ein Stativ oder eine feste Unterlage hilft, denn Wackeln verzeiht die Kamera nicht. Unser Belichtungszeit-Helfer rechnet es dir aus.

Ein Entwickler aus Instantkaffee, Vitamin C und Natron: Zutaten aus Supermarkt und Drogerie, zusammen unter 5 €. Der Kaffee entwickelt das Bild, das Vitamin C beschleunigt, die Soda macht die Lösung basisch. Kein Speziallabor, kein giftiger Abfluss. Das Rezept findest du in der Online-Anleitung, die Zutaten kaufst du selbst dazu.

Schwarzweiß, aber nicht neutral grau: Das Negativ kommt in einem warmen Sepia-Ton aus dem Caffenol, weich und malerisch, wie die Beispielbilder auf dieser Seite. Du fotografierst es ab und machst mit dem Negativ-Positiv-Helfer ein Positiv daraus — das bekommt dabei den kühlen, indigoblauen Ton. Am Ende habt ihr zwei Dinge: das Original-Negativ auf einem A5-Blatt Fotopapier, und das Positiv als digitales Bild, das ihr teilen oder drucken könnt.

Ja, ganz dunkel. Das Rotlicht ersetzt die Dunkelheit nicht: Es ist nur das einzige Licht, das im dunklen Raum brennen darf, weil Fotopapier auf Blau und Grün reagiert und für Rot fast blind ist. Warte auf die Nacht, klebe die Fenster ab oder geh in einen Raum ohne Fenster, etwa Bad oder Keller. Erst wenn es wirklich dunkel ist, schaltest du die rote Lampe ein und öffnest die Kamera. Die rote Folie dafür liegt jeder Kamera bei.

Jede Kamera wird von Hand in Stuttgart gefertigt, nicht auf Lager gehalten. Sobald deine Zahlung da ist, fangen wir an zu bauen: 5 Werktage Handarbeit. Danach ist die Kamera innerhalb Deutschlands 2–5 Werktage unterwegs, in die Schweiz 4–9. Zusammen sind das 7–10 Werktage in Deutschland und 9–14 in die Schweiz. Wir liefern derzeit innerhalb Deutschlands und in ausgewählte Länder außerhalb der EU; die Liste siehst du im Bestellvorgang.

Ja, du hast 14 Tage Widerrufsrecht, und zwar auch dann, wenn die Kamera schon geöffnet ist. Unbenutzt und original verschlossen bekommst du den vollen Betrag zurück. Wenn die Kamera offen war, fällt Licht auf das Fotopapier und es ist belichtet: Für diesen Wertverlust ziehen wir einen Wertersatz ab, der bis zum vollen Kaufpreis reichen kann. Öffne die Kamera also nur, wenn du sie behalten willst. Die Rücksendekosten trägst du selbst, außer die Kamera ist defekt.

Solange das Loch zugeklebt ist und kein Licht an das Fotopapier kommt, wartet eine belichtete Hälfte problemlos Wochen oder Monate. Trocken und dunkel gelagert, oder mit dem Siegel-Sticker verschlossen und mit einem Datum beschriftet, sind auch Jahre möglich. Genau darauf ist die Kamera ausgelegt: Manche entwickeln nach ein paar Wochen, manche warten bewusst bis zum nächsten runden Geburtstag.

Ja. In Stuttgart zeigen wir an einem Nachmittag die ganze Praxis: die Kamera verstehen, gemeinsam belichten, in Caffenol entwickeln. Sechs Plätze pro Termin. Die nächsten Termine findest du unter Workshops.

Ja, ab sechs Kameras für Teams, Events oder Abschiede. Der Preis bleibt bei 79 € pro Kamera, wir stellen eine Rechnung und liefern an eine Adresse. Auf Wunsch beschriften wir jede Kamera einzeln von Hand. Schreib uns über die Seite Für Unternehmen.

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